Rechtliche Grundlage in Europa

  • nach der EU-Richtlinie 2001/03/EG
    Eine Kastration... nach dem siebten Lebenstag darf nur durch einen Tierarzt unter Anästhesie und anschließender Verwendung schmerzstillender Mittel durchgeführt werden.
  • umgesetzt im Tierschutzgesetz seit 2006
    § 5 Abs.(3): „Eine Betäubung… nicht erforderlich…
    1a. für das Kastrieren von unter acht Tage alten Ferkeln…"

nach geltender Rechtslage darf bis zum 7. Lebenstag ohne Betäubung kastriert werden!

!!! Aber: QS-Verpflichtung für den Einsatz schmerzstillender Mittel vor
der Kastration

QS-Betriebe müssen schmerzstillende Mittel vor der Kastration einsetzen!

dafür steht Metacam? mit 5mg/ml zur Verfügung (0,25 ml vor der Kastration)

Kastration nach Schmerzmittelgabe - Wirkung

  • NSAID`s (z.B. metacam) hemmen die entzündungsbedingte und
    gewebeschädenbedingte Prostaglandinsynthese
    > deutlich weniger Entzündungen
  • Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren wird reduziert
    > deutliche Reduktion des postoperativen, langanhaltenden Schmerzes

Zukünftige Alternativen
(Einfluss von Markt/Verbrauchern und Forschung):

  • Inhalationsanästhesie (nicht praktikabel, CO2-Narkose ist Tierquälerei!)
  • Immunokastration (2x Injektion mit Improvac in der Mast)
  • Zucht auf geringen Ebergeruch
  • Spermasexing

[zurück]

Kontakt

Bahnhofstr. 30
88175 Scheidegg

+49 8381 - 25 72
+49 8381 - 8 31 05
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! »

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
08.00 bis 19.00 Uhr

Adobe Reader

Zur Ansicht einiger Dokumente benötigen Sie den kostenlosen Reader von Adobe.